Corona-/Patienteninformationen

Infos zur Corona-/Infektsprechstunde:

Zur Vorstellung für einen Abstrich auf Corona (SARS-CoV2-19) zwischen 10 und 12 Uhr nach Terminvereinbarung erbitten wir das folgende Formular ausgedruckt und ausgefüllt mitzubringen, um die Abläufe zu beschleunigen:

Coronafragebogen für Patienten!

Zudem bitte Emails des Gesundheitsamtes mit  den Informationen zur Quarantänezeit und zur Abbstrichempfehlung direkt an folgende Emailadresse weiterleiten: team_praxis_becker@web.de

Alle Informationen bitte tagesaktuell auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes oder auch per App: www.rki.de

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Infos zur Corona-Schutzimpfung:

Ab 13.04.2021 impfen auch wir gegen SARS-CoV2/COVID-19 mit den uns zugesprochenen Impfstoffen. Wir müssen uns leider weiterhin an die Impfprioritätenliste halten, bemühen uns aber dennoch so schnell wie möglich alle Impfwilligen zu erreichen. Hierzu liegen uns die Listen aller unserer Patienten vor, welche WIR nach Priorität entsprechend unserer Bevorratung anrufen, um einen Impftermin zu vereinbaren. Bitte verzichten Sie darauf, telefonisch oder per Mail nachzufragen, da uns kostbare Zeit verloren geht!

Um die Abläufe zu beschleunigen, bringen Sie uns bitte folgende Formulare mit (können auch gleich online ausgefüllt werden):

1) mRNA-Impfstoffe (Comirnaty(R) von BioNTech, Moderna)

1a)  Aufklärungsmerkblatt mRNA-COVID-19-Schutzimpfung

1b)  Anamnese- und Einwilligungsbogen mRNA-Impfstoffe

Übersetzungen:

Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch

2) Vektor-Impfstoffe (Vaxzevria(R) von AstraZeneca, Janssen(R) von Johnson&Johnson)

2a)  Aufklärungsmerkblatt Vektor-COVID-19-Schutzimpfung

2b)  Anamnese- und Einwilligungsbogen Vektorimpfsttoffe

Dr. Becker empfiehlt den Impfabstand nicht unter 8 Wochen bei Vaxcevria von AstraZeneca!!! Lesen Sie hier die Begründung der STIKO:

Am 19.01.2021 hat die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) den COVID-19-Impfstoff Vaxzevria der Firma AstraZeneca zugelassen. Es handelt sich dabei um einen Vektor-basierten Impfstoff und für einen optimalen Impfschutz ist die Verabreichung von zwei Impfstoffdosen notwendig. In der Zulassung wurde ein Abstand von 4 bis 12 Wochen zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis festgelegt.

Die STIKO hat den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen für den besten Einsatz zugelassener Impfstoff zu entwickeln und auszusprechen. In Bezug auf den optimalen Einsatz des Impfstoffs Vaxzevria (AstraZeneca) hat die STIKO intensiv die Daten aus den Zulassungsstudien geprüft.

In den Studien konnte gezeigt werden, dass der Abstand zwischen den beiden Impfstoffdosen die Effektivität der Impfung beeinflusst und ein verlängertes Dosisintervall einen positiven Effekt auf die Höhe des Impfschutzes hat.

Die Wirksamkeit einer 2-maligen Impfung, die im Abstand von 4-8 Wochen erfolgte, betrug 50,4% (95% KI 29,2-65,3), während die Effektivität bei einem Abstand von 8-12 Wochen 72,1% (95% KI 53,0-83,4) betrug und bei einem Impfintervall von >12 Wochen 75,4% (46,7-88,7).

Diese Ergebnisse werden durch Immunogenitätsdaten unterstützt, die zeigen, dass bei Verabreichung der Standarddosis eine Verlängerung des Dosisintervalls zu höheren Antikörperspiegeln führt und höhere GMT-Werten erreicht werden (<6 Wochen: 22.222 (95% KI 20.360 – 24.225) vs. 9-11 Wochen: 34.754 (95% KI 30.287 – 39.879).

Während die Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis zum Ende des von der Zulassung gedeckten Zeitintervalls die Wirksamkeit nach der 2. Dosis erhöhen soll, ist die Wirksamkeit der 1. Dosis ausreichend, um das Intervall bis zu 12 Wochen abzudecken. Wie auch bei anderen Impfungen, tritt die Wirkung dieses Impfstoffs in der Regel etwa 10-14 Tage nach der ersten Impfstoffgabe ein. Bereits nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis besteht somit ein relevanter Schutz, der ohne einen Wirkverlust über mehrere Wochen anhält und somit die Gabe der 2. Dosis zu einem möglichst späten – noch von der Zulassung gedeckten Zeitpunktes – ermöglicht.

Aus diesen Gründen hat die STIKO entschieden, für die Verabreichung des Vektor-basierten Impfstoffs Vaxzevria (AstraZeneca) einen Abstand von 12 Wochen zwischen den beiden Impfstoffdosen zu empfehlen.

Stand: 01.04.2021

Link: FAQ der STIKO zu COVID-19-Impfungen

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Keine Angst vor AstraZeneca!

Die Ständige Impfkommission (STIKO – www.rki.de) empfiehlt in Deutschland den sehr sicheren und hoch wirksamen Vektor-Impfstoff der Firma AstraZeneca erst ab 60 Jahren aufgrund des extrem seltenen Auftretens einer Hirnvenenthrombose vornehmlich unter 60 Lebensjahren. Dahingegen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) diesen Impfstoff weiterhin ohne Einschränkung ab dem 18. Lebensjahr. Denn laut einer Studie der Universität Oxford geht hervor, dass zwar fünf von einer Millionen AstraZeneca-Impflingen an einer Hirnvenenthrombose litten, aber im Vergleich hierzu auch vier von einer Million Impflingen, die mit den mRNA-Vakzinen von BioNTech/Pfizer oder Moderna geimpft worden sind! Zudem zeigt die Studie, dass das Risiko einer Hirnvenenthrombose im Falle einer COVID-19-Infektion um ein Vielfaches höher liegt: nämlich bei 39 von einer Million Erkrankten!

Kleine Zahlenspielereien gefällig?!?:

  • Die Inzidenz einer Hirnvenenthrombose in der Normalbevölkerung wird auf 1-2/100.000 geschätzt, das bedeutet 10-20 Personen von einer Million pro Jahr erleiden auch ohne Coronaimpfung einen Hirnvenenthrombose!
  • Wenn einer von 90.000 Impflingen eine Hirnvenenthrombose erleidet (ab 18 Jahren aufwärts!!!) und ich in meiner Praxis 1000 Impfungen pro Jahr verteilen dürfte (nebenbei: ich impfe lediglich 350-450 Grippeschutzimpfungen pro Jahr!!!), dann müsste ich 90 Jahre lang impfen, um einen einzigen Fall zu erleben!
  • Wenn von ca. sechs Millionen AstraZeneca-Impflingen knapp 30 Hirnvenenthrombosen erleiden, ist kein Mann über 60 Jahre und nur eine Frau über 60 Jahre (von 6 Millionen!!!) davon betroffen; hieraus begründet sich dennoch die Argumentation der STIKO, AstraZeneca erst ab 60 Jahren impfen zu lassen!

Alle zugelassenen Impfstoffe reduzieren die Rate der Infizierten, der schwerkranken beatmungspflichtigen Menschen auf Intensivstationen sowie die COVID-19-Todesfälle mit über 90% deutlich. Zudem schützen Sie zum großen Teil vor den bislang bekannten Mutationen und der weiteren Übertragung des COVID-19-Coronavirus, sodass vollständig Geimpfte (gleichwelchen Impfstoffs) demnächst weniger Einschränkungen ihrer Grundrechte erwarten dürfen.

Lassen Sie sich impfen – egal mit welchem in Deutschland zugelassenen Impfstoff! Alle sind sehr sicher und bis auf geringe Impfreaktionen gut verträglich!

Ihr Dr. med. Markus Becker

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Infos zur Impfpriorisierung/Attest:

Die Liste aller Impfberechtigeten Personen finden sie hier!

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Infos zu Thrombosen nach Impfung mit AstraZeneca:

blitz-a-t 19. März 2021:
COVID-19-VAKZINE VON ASTRAZENECA – VORLÄUFIG SICHER?

Nach einer vorläufigen Beurteilung des Risikosignals von Thrombosen nach Impfung mit der COVID-19-Vakzine von AstraZeneca (AZD1222; a-t 2021; 52: 9-13) bestätigt die europäische Arzneimittelbehörde EMA dem Impfstoff eine positive Nutzen-Schaden-Bilanz. Ein Zusammenhang zwischen Impfung und Thromboembolie allgemein besteht nach Einschätzung des europäischen Pharmakovigilanzausschusses (PRAC) nicht. Bei insgesamt etwa 20 Millionen Geimpften im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und in Großbritannien (allein dort etwa 11 Millionen) gibt es 469 Berichte hierzu, davon 191 aus dem EWR, weniger als allgemein in der Bevölkerung erwartet. Auch gibt es – anders als zuvor vermutet (vgl. blitz-a-t vom 11. März 2021) – demnach keinen Hinweis auf ein Problem mit bestimmten Chargen.1

Sehr selten können jedoch Thrombosen mit Thrombozytopenie und ggf. Blutungen auftreten einschließlich mesenterialen sowie Hirnvenen- und Sinusthrombosen, überwiegend innerhalb von 14 Tagen nach Impfung. Bis zum 16. März überblickt die Behörde 7 Berichte über disseminierte intravasale Gerinnung sowie 18 über zerebrale Sinusthrombosen,1 darunter
7 aus Deutschland.
2 Dem Bundesministerium für Gesundheit zufolge liegen hierzulande bis zum 18. März 2021 13 Verdachtsberichte über Hirnvenenthrombosen vor.3 Ob ein kausaler Zusammenhang besteht, wird weiter untersucht. Die Mehrzahl der Berichte, die der EMA bekannt sind, betreffen Frauen im Alter unter 55 Jahre. 9 der 25 Betroffenen sind an den Erkrankungen gestorben. 5 Berichte über disseminierte intravasale Gerinnung betreffen unter 50 Jahre alte Personen. Basierend auf vor der Pandemie erhobenen Daten wäre innerhalb von 14 Tagen nach einer Impfung weniger als 1 zu erwarten gewesen. Zu Sinusthrombosen stehen
in dieser Altergruppe 12 Berichte 1,35 erwarteten gegenüber.
1

Aus Sicht der EMA überwiegt die nachgewiesene Wirksamkeit des Impfstoffs mit Verhinderung von Hospitalisierung und Tod bei Erkrankung an COVID-19 das extrem geringe Risiko von disseminierter intravasaler Gerinnung und Sinusthrombosen. Geimpfte sollen jedoch gewarnt werden, bei Kurzatmigkeit, Brust- oder Bauchschmerzen, Arm- oder Beinschwellung, schweren oder sich verstärkenden Kopfschmerzen oder verschwommenem Sehen nach Impfung sowie bei anhaltenden Blutungen, Blutergüssen oder punktförmigen Einblutungen unter der Haut sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen – insbesondere, wenn die Beschwerden mehr als drei Tage
nach Impfung auftreten – und auf die erhaltene Impfung hinzuweisen.
1,4

Einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vom 16. März 2021 zufolge sollen in 4 der 7 bis dahin aus Deutschland bekannten Berichte Erkrankungen vorgelegen haben, die teilweise auch das Blutgerinnungssystem betrafen. Zerebrale Sinus- und Venenthrombosen treten hierzulande demnach jedes Jahr bei 1 bis 2 von 100.000 Personen
auf und betreffen mehrheitlich Frauen.
4 Da Kopfschmerzen nach der Impfung häufig auftreten, gleichzeitig aber auch ein Leitsymptom von Hirnvenen- und Sinusthrombosen sind, soll – so auch das Paul-EhrlichInstitut – eine weiterführende neurologische Diagnostik mit Bildgebung Personen vorbehalten bleiben, die in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Immunisierung mehrere Tage lang neuartige oder ungewöhnlich starke Kopfschmerzen bemerken, welche auf die üblichen, rezeptfreien Analgetika nicht oder nur unzureichend ansprechen.4,5 Selbst wenn die Impfung wesentliche Ursache für die Thrombosen bzw. Gerinnungsstörung sei, handle es sich dennoch um eine extrem seltene unerwünschte Wirkung, die durch die Vorteile der Impfung bei Weitem aufgewogen werde.5

Eine ähnlich positive Nutzen-Schaden-Bewertung nimmt auch die Deutsche Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) vor. Sie berichtet in einer Stellungnahme vom 19. März 2021, dass bei vier Patienten mit einer Sinus- /Hirnvenenthrombose nach Impfung mit AZD1222 ein Pathomechanismus ähnlich einer autoimmunen heparininduzierten Thrombozytopenie nachgewiesen wurde. Entsprechend sollte bei Thrombozytopenie oder Thrombose im Zusammenhang mit der Impfung eine Testung auf autoimmune heparininduzierte Thrombozytopenie erfolgen, die – wenn gesichert – sehr wahrscheinlich mit intravenösen Immunglobulinen unterbrochen werden könne.6

Angesichts der Vorläufigkeit der Bewertungen bleiben viele Fragen offen: Insbesondere vermissen wir Details, die eine Bewertung etwaiger Risikofaktoren der Betroffenen ermöglichen. Unseres Erachtens reicht es nicht aus, weitere von disseminierter intravasaler Gerinnung oder Sinusthrombose Betroffene frühzeitig zu erkennen. Die französische Gesundheitsbehörde HAS hat soeben empfohlen, den COVID-19-Imfpstoff von AstraZeneca nur für Personen ab 55 Jahre anzuwenden.7 Auch wir halten es bis zur weiteren Klärung der Zusammenhänge für angebracht, dass – im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes –  zumindest Frauen unter 55 Jahre einen anderen COVID-19-Impfstoff angeboten
bekommen, –Red.

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Broschüren:

Es gibt keine Haftung für die Informationen in den Broschüren, jedoch wurden diese von Dr. Becker als hilfreich eingestuft und somit hier zur allgemeinen Verfügungs gestellt: